Rezension CD Works for Viola Solo (NEOS)
Die Bratschistin Anna Spina drängt es hinaus ins Offene. Nach musikalischen Grenzen sucht sie geradezu, um diese in lustvoll intellektuellem Spiel zu überwinden.
Neue Zeitschrift für Musik (Annette Eckerle) 06/2011 |
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Die Bratschistin Anna Spina im Portrait
Grenzen mag sie nicht. Und brav nur Bratsche spielen schon gar nicht. Lieber singt, spricht, spielt und tanzt sie auf der Bühne herum, am besten alles gleichzeitig. Die Bernerin Anna Spina ist eine vielfältig vernetzte Musikerin zwischen Musiktheater, Neuer Musik und Performance, die ihre Fühler auch gern in Richtung anderer Kulturen ausstreckt, etwa nach Arabien.
Radio DRS2 (Florian Hauser) 22.6.2011
www.drs.ch |
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Works for Viola Solo
Die Feinheit der Klänge und die Behutsamkeit ihres Spiels lassen den Hörer millimerternah an ihr Instrument herankommen.
Dissonance (Christoph Haffter) Juni 2011 |
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Herausragendes und Zerfasertes
Works for Viola Solo. Kompositionen von Grisey, Sciarrino, Aperghis und Zimmermann. NEOS 10920
Schweizer Musikzeitung (Torsten Möller) Februar 2011 |
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Récital Anna Spina
Depuis les années quatre-vingt dix, en formation chambriste ou en solo, la Bernoise Anna Spina se consacre à l’interprétation de la musique de son temps....
anaclase.com (Laurent Bergnach) Paris-Fondation Suisse 17.02.2011
www.anaclase.com |
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Expertin für Verrücktes
Als Studentin bezirzte sie das Publikum mit Salonmusik. Nun klemmt Anna Spina lieber Stricknadeln zwischen die Saiten. Bei ihren Auftritten verbindet die Berner Bratschistin Musik mit Bewegung, Sprache, Video und Live-Elektronik. Heute tritt sie in der Berner Dampfzentrale auf.
Berner Zeitung (Oliver Meier) 11.11.2010 |
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Stricknadeln in den Saiten
Anna Spinas Passion gilt der zeitgenössischen Musik und ihrer Viola Vuillaume von 1869, die sie bei Bedarf präpariert. Begegnung mit einer Bernerin, die für ihre innovativen Projekte mehrfach ausgezeichnet wurde.
Der Bund (Marianne Mühlemann) 10.11.2010
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Der Grenzgänger als Luzerner Leitmotiv
Im Rahmen des Programms „trois femmes“, einem Teil eines Kulturprogramms „China 2008–2010“ von Pro Helvetia, brachte die Bratschistin Anna Spina Stücke von Xu Yi, Katrin Frauchiger und Michel Roth zur Uraufführung. Ihr gelang ein intimer Solo-Bratschen-Nachmittag, der seinen Höhepunkt in Gérard Griseys „Prologue für Viola solo. Posthume Version mit Live Elektronik“ (1976/2001) fand.
nmz (Max Nyffeler) Lucerne Festival. Oktober 2010 |
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5 Diapasons pour Works for Viola Solo (NEOS)
Avec ce programme rodé en concert, l'altiste suisse donne un aperçu représentatif de son champ d'investigation musicale.
diapason (Pierre Rigaudière) September 2010 |
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Viele Werke bestätigen den Trend zu einer neuen Klangsinnlichkeit
Auch die asketische Reduktion war am Lucerne Festival hochkarätig vertreten. So zeigte das Solorezital der Bratschistin Anna Spina aus Bern am Sonntag im Luzerner Saal, im Gegensatz zum Sammelsurium der übrigen Konzerte, den Vorteil einer thematischen Programmierung: Zu hören waren Werke, die sich unterschiedlich von der chinesischen Sprachmelodie inspirieren liessen.
Neue Luzerner Zeitung (Urs Mattenberger) 14.9.2010 |
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Im musikalischen Nationalpark. Entdeckungen mit Bratsche, Orgel und Vokalensemble
Wochenende (z)eidgenössische Musik am Lucerne Festival. Jede treffende Idee braucht ihren Boden. Und ihre Botschafter: Die Interpreten. Vor allem aber Anna Spina die Bratschistin aus Bern. Überaus eindrücklich Prologue von Gérard Grisey.
NZZ (Peter Hagmann) 14.9.2010 |
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Anna Spina spielt Werke für Viola Solo (NEOS)
Das Booklet-Innere zeigt die Künstlerin wie das Opfer einer Horrorszene. Tatsächlich aber ist ihr ein überlegtes, überlegenes Solodebüt gelungen.
KulturSPIEGEL (Johannes Saltzwedel) Juli 2010 |
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Die Berner Bratschistin hat sich die Werke so zu eigen gemacht, dass der Unterschied zwischen Schöpfung und Nachschöpfung aufgehoben schien. Ob Sie mit eleganter Virtuosität Salvatore Sciarrinos filigrane Obertongespinste der "tre notturni brillanti" intonierte oder ihren warmen Bratschenton Gérard Griseys "Prologue" lieh, immer übertrug sich ihre äusserst lebendige Musikalität unmittelbar auf das Publikum. Grosse mimische Begabung verriet sie in Wyttenbachs "Trois chansons violées", die wie aus einem Guss wirkten. Ihre performativen Qualitäten vollends ausspielen konnte Anna Spina in Georges Aperghis' "Photomaton-Commentaires", einem hintersinnigen musikalischen Theater, bei dem das Spiel der Interpretin nur via Live-Video im Guckkasten zu sehen war.
NZZ (Jürg Huber) Musikpodium Zürich 28.03.2010 |
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Spinas Wiedergabe der Sonate von Bernd Alois Zimmermann ist nicht nur im Hinblick auf die geforderten spieltechnischen Details phänomenal, sondern kann darüber hinaus auch in Bezug auf Klarheit und Sorgfalt ihrer Formung musikalischer und klanglicher Strukturen stellvertretend für die gesamte Produktion stehen. Faszinierend ist es, den energetischen Prozessen zu lauschen, die Spina unter der Oberfläche des jüngeren Stücks (Sciarrino: ai limiti della notte) aufdeckt, um sie zu verwischten, flirrenden Konturen zu formen. Noch eindrücklicher geraten allerdings die 'Notturni', bei deren Wiedergabe die körperliche Komponente der von Sciarrino eingeforderten Virtuosität – vor allem deren unauflösliche Verbindung mit dem Atem und den Bewegungen der Musikerin – sehr deutlich, geradezu mit bildhafter Prägnanz hervortritt.
klassic.com (Dr. Stefan Drees) 20.06.2010 |
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Silence et brillance de l'alto
Autre soliste de talent, Anna Spina nous convie à une matinée de théâtre musical.
anaclase.com (Laurent Bergnach) Festival Archipel 22.03.2010
www.anaclase.com |
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Für den Erfolg verantwortlich sind neben den gut klingenden Instrumenten das Engagement von Anna Spina, der Initiantin des Violaförderprojektes. Die Violapädagogin am Konsi ist selber eine begeisterte Musikerin und versteht es, ihre Klasse mitzureissen und zu motivieren. Für ihr Schaffen als Musikerin erhielt sie 2009 den Anerkennungspreis des Kantons Bern.
Podium, Berner Kulturjournal |
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"A...in Wonderland" von Eric Gaudibert, typisches Beispiel einer Aktionsmusik. Ein phantastisches Poème, welches auf wunderbare Weise durch Kohärenz zwischen Stimme und Instrument und durch die exquisite Bühnenpräsenz von Anna Spina zum Leben erwachte.
L’EXPRESS - L’IMPARTIAL |
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Anna Spina ist eine grossartige und mutige Musikerin.
(Salvatore Sciarrino)
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Für erstklassige Aufführungen sorgte die internationale Solistenschar mit Sonia Turchetta und Otto Katzmeier (Gesang), mit Lukas Fels, Carolin Widmann, der Bratschistin Anna Spina und dem Flötisten Mario Caroli.
nmz (Max Nyffeler)
www.beckmesser.de |
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Matthias Müller, Klarinette, Anna Spina, Viola, und Christoph Brunner, Schlagzeug, entfalteten eine Passion für Genauigkeit....ein Abend mit ausnahmslos hervorragender Interpretation.
St. Galler TAGBLATT (Christine Zimmermann) |
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Eine Musik des Lebens. Konkrete Geräusche waren in diesem Konzert in allen Werken von Reber der Ausgangspunkt.... in „TWIRIWIR“ stammten sie von der live gespielten Bratsche (wunderschön der Klang von Anna Spina).
NZZ (Alfred Zimmerlin) |
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Gleichnishaft mag das kluge Stück für das Genfer Festival Archipel stehen. Solch originelle Ideen begegnen in klassischen Konzertsituationen kaum. („Hörlinien-Ohrgänge“ Ensemble Interferenz Anna Spina, Viola, Christina Omlin, Blockflöten, Cécile Olshausen, Cello, Franz Rüfli, Schlagzeug.)
DISSONANZ (Patrick Müller) |
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...stellvertretend mag man auch das feinsinnige Projekt eines jungen Komponistenkollektivs nennen. Da scheint ein frischer Wind zu wehen. („Dador-Dadens“ Ensemble Interferenz, Anna Spina, Viola, Christina Omlin, Blockflöten, Cécile Olshausen, Violoncello, Franz Rüfli, Schlagzeug).
NZZ (Patrick Müller) |
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Une mention également pour les "Hörlinien-Ohrgänge", modèle d'interaction triangulaire entre l'interprète, l'auditeur et la partition, dans une réalisation sonore originale.
DISSONANZ (Jacques Nicola) |
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Eines, das in nahezu idealer Weise die Festivalidee umzusetzten vermochte, war das Ensemble Interferenz mit “dador-dadens“ (Anna Spina, Viola, Christina Omlin, Blockflöten, Cécile Olshausen, Cello, Franz Rüfli, Schlagzeug).
Schweizer Musikzeitung (Annalise Alder) |
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